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Siegerehrung 2014

Schüler als erfolgreiche Theologen:

Zum 10. Mal wurde der Facharbeitspreis Religion verliehen.

 

Die Preisträger für den „Schülerfacharbeitspreis Religion 2014“ stehen fest. Die jungen Theologinnen und Theologen, allesamt Schüler von Schulen aus dem Großraum Bonn/ Köln, wurden im Rahmen einer Feierstunde von den Dekanen der Katholischen und Evangelischen Fakultät Prof. Dr. G. Muschiol und Prof. Dr. U. Rüterswörden im Festsaal der Universität Bonn geehrt.

Siegerehrung 2014-12

v.l.: Prof. Dr. G. Muschiol, Prof. Dr. U. Rüterswörden, Inga Melchior, Luisa Zangerle, Jakob Stinshoff, Prof. Dr. J. Fohrmann

 

Insgesamt haben sich knapp 40 Schülerinnen und Schüler an diesem, zum 10. Mal durchgeführten, ökumenischen Wettbewerb beteiligt. Die achtköpfige Jury aus Vertretern der Hochschule sowie der Kirchen hat aus den Einsendungen die überzeugendsten Arbeiten ausgewählt. Sie wurden mit Preisgeldern in Höhe von 300 Euro für den ersten, 250 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz belohnt. Finanziell ermöglicht wurde der diesjährige Wettbewerb durch das Katholische Stadtdekanat Bonn, namentlich Herrn Stadtdechant Monsignore Wilfried Schumacher.

 

Siegerehrung 2014-13 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Facharbeitspreises Religion 2014

 

Der 1. Preis geht an Luisa Zangerle von der Liebfrauenschule Köln für eine Arbeit mit dem Titel „Das katholische Köln zu Beginn des 1. Weltkrieges – kaisertreu und kriegsbegeistert wie fast alle Deutschen?“

 Die Jury erklärt:

Im Sommer/Herbst 1914 prallen Gegensätze aufeinander: Kaiser Wilhelm II. ruft alle Deutschen zum bedingungslosen Kriegseinsatz auf, und Papst Benedikt XV. bezeichnet den Kriegsausbruch als Sünde der Völker. Wie verhält sich nun in dieser Konfliktsituation das katholische Köln? In einer methodisch perfekten, auf akribischem Quellenstudium basierenden historischen Analyse gibt die Facharbeit eine unmissverständlich klare Antwort: „Das katholische Köln war zu Beginn des Krieges absolut kaisertreu und nur zum Schein papsttreu.“ – Eine vorbildliche Leistung.

 

Den 2. Preis erhält Inga Melchior vom Sankt-Adelheid-Gymnasium Bonn für ihre Arbeit „Gerechtigkeit als Herausforderung für das Handeln der Kirche heute. Eine Konkretisierung am Beispiel kirchlicher Projekte der VEM gegen Landraub in West-Papua“

Die Jury erklärt:

Diese Arbeit greift ein hochaktuelles und gesellschaftsrelevantes Thema auf, das die Grenzen sowohl des Faches Religion wie auch die deutschen Landesgrenzen überschreitet. Denn die Frage nach der Gerechtigkeit muss global gestellt und beantwortet werden. Frau Melchior zeigt in persönlich überzeugender und wissenschaftlich fundierter Weise, wie der christliche Glaube zum aktiven und konkreten Einsatz für Gerechtigkeit herausfordert.

 

Die Arbeit von Jakob Stinshoff vom Beethoven-Gymnasium Bonn erhält den 3. Preis: Sie setzt sich mit folgendem Thema auseinander: „Die Hospizbewegung Ratingen – Wie versucht eine Institution Leben und Sterben gemäß des christlichen Menschenbildes zu ermöglichen?“

Die Jury erklärt:

Jakob Stinshoff gelingt es auf außergewöhnliche und überzeugende Weise, die schwierigen Fragen um ein menschenwürdiges Sterben am Beispiel der Hospizbewegung Ratingen zu reflektieren und die Möglichkeiten aufzuzeigen, die sich aus dem christlichen Menschenbild ergeben. Er stellt die Hospizbewegung Ratingen sowohl in ihrer Entstehung als auch in ihrer aktuellen vorbildhaften Arbeit dar und ermöglicht einen Einblick in die zukünftig auszuweitenden palliativen Aufgaben.  


 Siegerehrung 2014-11

Die Preisträger (v.l.): Inga Melchior, Luisa Zangerle und Jakob Stinshoff

 

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