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Siegerehrung 2013

Schüler als erfolgreiche Theologen:
Preisträger mit dem „Facharbeitspreis Religion 2013“ geehrt

Die Preisträger für den „Schülerfacharbeitspreis Religion 2013“ stehen fest. Die jungen Theologinnen und Theologen, allesamt Schüler der zwölften Jahrgangsstufe (Q1) von Schulen aus der Region Bonn / Köln, wurden im Rahmen einer Feierstunde von den Dekanen der Katholischen und Evangelischen Fakultät Prof. Dr. Gisela Muschiol und Prof. Dr. Udo Rüterswörden im Festsaal der Universität Bonn geehrt.

Insgesamt haben sich knapp 30 Schülerinnen und Schüler an diesem, zum neunten Mal durchgeführten, ökumenischen Wettbewerb beteiligt. Die achtköpfige Jury aus Vertretern der Hochschule sowie der örtlichen Kirchen hat aus den Einsendungen die überzeugendsten Arbeiten ausgewählt. Sie wurden mit Preisgeldern in Höhe von 300 Euro für den ersten, 250 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz belohnt. Der Preis wurde in diesem Jahr von den drei evangelischen Kirchenkreisen an Sieg und Rhein, Bonn und Bad Godesberg / Voreifel ermöglicht.

Preisverleihung 1

 Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Facharbeitspreises Religon 2013

 

Der 1. Platz des „Schülerfacharbeitspreis Religion 2013“, gemeinsam verliehen von den theologischen Fakultäten der Universität Bonn, geht an Christian Paul vom Bonner Collegium Josephinum für eine Arbeit mit dem Titel „Die ‚Pille danach’ – Eine moraltheologische Analyse und Bewertung der Ereignisse in Köln 2012/2013“.
Die Jury erklärt:
Die Arbeit wagt sich an ein schwieriges und in der öffentlichen Diskussion höchst umstrittenes Thema und verbindet kirchliche Stellungsahmen und Erfahrungsberichte mit moraltheologischen Reflexionen. Sie urteilt dabei besonnen und lässt gleichwohl einen deutlichen eigenen Standpunkt erkennen.

Den 2. Platz erhält Luisa Schoppe vom Amos-Comenius-Gymnasium, Bad Godesberg für ihre Arbeit „Kinderbücher mit dem Thema Tod und Dasein nach dem Tod – nur eine Trauerhilfe bei Todesfällen oder auch ein sinnvoller Impuls, um Kindern die Möglichkeit zu geben, Vorstellungen vom Tod zu entwickeln?“
Die Jury erklärt:
Die Facharbeit untersucht eine Auswahl von neun Kinderbüchern hinsichtlich der Vorstellungen über Sterben, Tod und Dasein nach dem Tod. Das alleine wäre schon eine verdienstvolle Leistung. Besonders hat die Jury aber die Sorgfalt und Umsicht beeindruckt, mit der die Verfasserin zudem ein Gespräch zum Thema Tod mit Schülerinnen und Schülern einer Grundschulklasse geplant und durchgeführt hat. Dieser doppelte Zugriff auf die Fragestellung und der sensible Umgang mit dem Thema zeichnen die Arbeit aus.

Die Arbeit von Julius Strack vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn erhält den 3. Platz: Sie setzt sich mit folgendem Thema auseinander: „Wunder gibt es immer wieder?! Jesu Wundertaten in biblischer Sicht und moderne Wunderskepsis“
Die Jury erklärt:
Vor dem Hintergrund naturwissenschaftlich geprägter Weltzugänge versucht der Autor zu zeigen, wie eine ganz ‚unglaublich‘ klingende Wundergeschichte doch ‚glaubwürdig‘ werden kann. Eine hervorragende Leistung, die kritisches Fragen, existenzielle Tiefenschärfe und sorgfältige Recherche aufs Beste miteinander verbindet und eine engagierte und überzeugende Auslegung der schwierigen neutestamentlichen Wundererzählungen präsentiert.

 

 Preisverleihung2

Die drei Preisträger 2013: Christian Paul (Mitte),
Luisa Schoppe (links) und Julius Strack

 

 

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