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Siegerehrung 2011

Schüler als erfolgreiche Theologen:

 
Preisträger mit dem „Facharbeitspreis Religion 2011“ geehrt

Die Preisträger für den „Schülerfacharbeitspreis Religion 2011“ stehen fest. Die jungen Theologinnen und Theologen, allesamt Schüler der zwölften Jahrgangsstufe von Schulen aus der Region Bonn/ Köln, wurden im Rahmen einer Feierstunde von den Dekanen der Evangelischen und Katholischen Fakultät Prof. Dr. Günter Röhser und Prof. Dr. Dr. Claude Ozankom im Festsaal der Universität Bonn geehrt.

Insgesamt haben sich 50 Schülerinnen und Schüler an diesem, zum siebten Mal durchgeführten, ökumenischen Wettbewerb beteiligt. Die achtköpfige Jury aus Vertretern der Hochschule sowie der örtlichen Kirchen hat aus den Einsendungen die überzeugendsten Arbeiten ausgewählt. Sie wurden mit Preisgeldern in Höhe von 300 Euro für den ersten, 250 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz belohnt. Der Preis wurde in diesem Jahr von den drei evangelischen Kirchenkreisen an Sieg und Rhein, Bonn und Bad Godesberg/ Voreifel ermöglicht.

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Der 1. Platz des siebten „Schülerfacharbeitspreis Religion 2011“, gemeinsam verliehen von den theologischen Fakultäten der Universität Bonn, geht an Mirja Petersen vom Bonner Ernst-Kalkuhl-Gymnasium für eine Arbeit mit dem Titel „Der Begriff der ‚Ur-Offenbarung’ bei Paul Althaus und Karl Barth“.

Die Jury erklärt:
Die Arbeit widmet sich einem anspruchsvollen theologischen Thema: Dem Konflikt zwischen Paul Althaus und Karl Barth um die Offenbarungslehre. Dabei zeigt die Facharbeit eindrücklich, wie in präziser Auseinandersetzung mit dogmatischen Aussagen, diese wieder auf die zugrundeliegenden Fragen und Implikationen hin transparent gemacht werden können. Besonders beeindruckt hat die Jury dann auch, neben dem überzeugenden sachlichen Gehalt, das abwägende und differenzierte Urteil der Verfasserin.

Den 2. Platz erhält Fenna Stegemerten vom Gymnasium Korschenbroich für ihre Arbeit „Der Umgang mit dem Leid in dem Roman ‚Beim Leben meiner Schwester’ von Jodi Picoult unter besonderer Betrachtung ethischer Fragestellungen“.

Die Jury erklärt:
In einer genauen und einfühlenden Lektüre des Romans über eine von Leukämie betroffene Familie identifiziert die Schülerin ethische Fragestellungen und Schlüsselprobleme, die sie selbständig und kompetent bearbeitet. Die Facharbeit zeigt auf überzeugende Weise, wie aus der genauen und differenzierten Wahrnehmung unserer Gegenwartskultur Theologie werden kann.

 

Die Arbeit von Jannik Hurtig vom Amos-Comenius-Gymnasium in Bad Godesberg erhält den 3. Platz: Sie setzt sich mit folgendem Thema auseinander: „Das Verhalten der katholischen Kirche während der Militärdiktatur in Argentinien von 1976 bis 1983“.

Die Jury erklärt:
Schon der Titel der Facharbeit von Jannik Hurtig zeigt, dass sich der Autor ein durchaus ungewöhnliches und originelles Thema gesetzt hat. Die Arbeit von Herrn Hurtig wird mit einem dritten Platz belohnt, da sie der Jury eindrucksvoll gezeigt hat, wie am Beginn des wissenschaftlichen Arbeitens ein fulminantes und engagiertes Erkenntnisinteresse stehen sollte und auch kann.

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