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Siegerehrung 2010

Schüler als erfolgreiche Theologen:

 

Preisträger mit dem „Facharbeitspreis Religion 2010“ geehrt

Die Preisträger für den „Schülerfacharbeitspreis Religion 2010“ stehen fest. Die jungen Theologinnen und Theologen, allesamt Schüler der zwölften Jahrgangsstufe von Schulen aus der Region Bonn/ Köln, wurden im Rahmen einer Feierstunde von den Dekanen der Katholischen und Evangelischen Fakultät Prof. Dr. Gerhard Höver und Prof. Dr. Günter Röhser im Festsaal der Universität Bonn geehrt.

 

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Insgesamt haben sich knapp 40 Schülerinnen und Schüler an diesem zum sechsten Mal durchgeführten, ökumenischen Wettbewerb beteiligt. Die achtköpfige Jury aus Vertretern der Hochschule sowie der örtlichen Kirchen hat aus den Einsendungen die überzeugendsten Arbeiten ausgewählt. Sie wurden mit Preisgeldern in Höhe von 300 Euro für den ersten, 250 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz belohnt. Der Preis wurde in diesem Jahr vom Katholischen Stadtdekanat Bonn, vertreten durch Stadtdechant Monsignore Schumacher, finanziert.

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Der 1. Platz des sechsten „Schülerfacharbeitspreis Religion 2010“, gemeinsam verliehen von den theologischen Fakultäten der Universität Bonn, geht an Konrad Bucher von der Christophorusschule Königswinter für eine Arbeit mit dem Titel „Der Begriff des Selbst bei Kierkegaard und der Begriff der Subjektivität bei Levinas. Versuch einer Gegenüberstellung“.

Die Jury erklärt:
Selten sind in der heutigen Zeit die ‚großen Fragen’ zu hören: Wer gönnt sich schon die Mühe des Nachdenkens darüber, was den Mensch zum Menschen mache und wie ich ich selbst werde? Die Facharbeit widmet sich genau dieser philosophischen und auch theologischen Grundsatzfrage. Intelligent, präzise und auf den Punkt genau werden Subjekttheorien von Kierkegaard und Levinas für die eigene, persönlich motivierte Auseinandersetzung in Dienst genommen.

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Den 2. Platz erhält Birte Stoffer, Bodelschwingh-Gymnasium Herchen, für ihre Arbeit „Der Sündenfall und die Rolle der Eva“.

Die Jury erklärt:
In der Form einer ‚kleinen wissenschaftlichen Arbeit’ zeigt die Facharbeit auf überzeugende Weise, wie exegetisch anspruchsvolle Fragestellungen schon im Kontext des schulischen Religionsunterrichts gelungen bearbeitet werden können. Ausgehend von einer plausiblen Fragestellung (Welche Rolle spielt denn eigentlich Eva in der Erzählung vom Sündenfall?) werden die biblischen Textstellen gekonnt analysiert und interpretiert. Ein Exkurs in die Kunstgeschichte rundet das gelungene Bild ab.

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Die Arbeit von Alina Hartmann vom Erzbischöfliches Ursulinengymnasium Köln erhält den 3. Platz: Sie setzt sich mit der Frage auseinander: „Warum darf die und ich nicht? Leitungspositionen der Frau in katholischer und evangelischer Kirche“.

Die Jury erklärt:
Besonders überzeugt an dieser im evangelischen Religionsunterricht an einer katholischen Schule entstandenen Arbeit die ernsthafte ökumenische Ausrichtung. Sachkundig, mit hohem Einfühlungsvermögen und ohne jegliche Polemik werden die unterschiedlichen Positionen hinsichtlich der Rolle der Frau dargestellt und miteinander verglichen.

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