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Siegerehrung 2008

Schüler als erfolgreiche Theologen


Preisträger für den „Schülerfacharbeitspreis Religion 2008“ geehrt

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Die Preisträger für den „Schülerfacharbeitspreis Religion 2008“ sind ermittelt. Im Rahmen einer Feststunde wurden die jungen Theologinnen und Theologen, allesamt Schülerinnen und Schüler der zwölften Jahrgangsstufe von Schulen aus der Region Bonn/Köln, von den Dekanen der Katholischen und Evangelischen Fakultät Prof. Dr. Rudolf Hoppe und Prof. Dr. Eberhard Hauschildt am Dies Academicus (28. Mai) im Festsaal der Bonner Universität geehrt.


Den 1. Platz beim vierten „Schülerfacharbeitspreis Religion 2008“, verliehen von der Katholischen und Evangelischen Fakultät der Universität Bonn, geht an Barbara Bürvenich vom Erzb. St. Joseph-Gymnasium in Rheinbach mit einer Arbeit zum Thema „Die Christusdarstellung im Apsismosaik von Santa Pudenziana“.


Die Jury erklärt: Die Arbeit macht auf überzeugende Weise deutlich, wie Kirchenräume und ihre Kunstwerke als Glaubenszeugnis und als Glaubenseinladung gelesen werden können. Obwohl hier geschichtliche, kunsthistorische und theologische Fakten auf hohem Niveau zusammengetragen werden, entsteht mehr als ein bloßer Kunstführer: nämlich das Apsismosaik der römischen Titularkirche des Kölner Erzbischofs kommt als Glaubensstimme für heute zum Sprechen.

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Den 2. Platz belegt Dorothea Riemer, Abtei-Gymnasium Brauweiler, mit der Arbeit „Umgang mit Tod und Sterben im Vinzenz-Pallotti-Hospiz in Bensberg im Vergleich zur Position Peter Singers“.

Die Jury erklärt: Anspruchsvolle Texte des Philosophen Peter Singer werden in Verbindung gesetzt mit persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen aus einem Interview mit Mitarbeitern in einem Bensberger Hospiz. Die ethische Frage nach dem Umgang mit behinderten oder kranken Menschen am Anfang oder am Ende des Lebens werden auf persönlich engagierte und überzeugende Weise diskutiert.

Es wurden außerdem zwei 3. Plätze vergeben, und zwar an: Lea Ockenfels, Amos-Comenius-Gymnasium Bonn, mit der Arbeit „Taizé- mitreißende Kraft und Chance für unsere Gemeinden“, sowie an Max Pilger, Gymnasium-Kreuzgasse Köln, der über das Thema „Sterbesakramente und Sterbebegleitung – Erarbeitung ihrer theologischen und praktischen Relevanz“ geschrieben hat.

Die Jury erklärt: Die Facharbeit von Lea Ockenfels geht von einem eigenen Besuch in Taizé und den damit verbundenen vielfältigen Eindrücken aus und reflektiert, wie die spezifische Lebensform dieses Ortes in die normalen Kirchengemeinden zu Hause übertragen werden kann. Eine eigene kleine empirische Umfrage bei Mitschülerinnen und –schülern wird produktiv und kritisch ausgewertet. – Max Pilger wendet sich in seiner Arbeit dem theologisch wichtigen Thema zu, wie Kranke und Sterbende durch die christliche Sakramentenpraxis sinnvoll begleitet werden können. Er stellt die Frage, wie diese Praxis gestaltet sein könnte, damit Menschen diese Sakramente als Lebens- und Hoffungsstärkung erfahren können. 

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Insgesamt hatten sich 43 Schülerinnen und Schüler an diesem zum vierten Mal durchgeführten, ökumenischen Wettbewerb beteiligt. Eine achtköpfige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule sowie der örtlichen Kirchen hatte aus den Einsendungen die überzeugendsten Arbeiten ausgewählt. Sie wurden mit einem Preisgeld von 300 Euro für den ersten, 250 Euro für den zweiten und je 200 Euro für einen dritten Platz belohnt. Der Preis wurde in diesem Jahr vom katholischen Stadtdekanat Bonn, vertreten durch Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher, finanziert.

 

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